Schamanismus

Was ist Schamanismus?

Das Wort Schamanismus kommt aus der tungusischen Sprache. Ein Schamane ist jemand, der in einen veränderten Bewusstseinzustand eintritt, um sich mit einer anderen Wirklichkeit ( nicht alltägliche Welt oder Anderswelt) zu verbinden. Dort erhält er Wissen, Kraft und Hilfe für sich selbst und für andere.

Der Schamanismus hat sich in den meisten Naturvölkern ähnlich entwickelt. In einigen Kulturen benutzt man für die Reise in die nicht alltägliche Welt Substanzen aus Kräuter und Pilzen. In den meisten Kulturen aber reist der Schamane mit seiner Trommel.

Alle reisen in die nicht alltägliche Welt und erhalten ähnliche Rituale und den Zugang zu den selben Quellen des Wissens. In dieser nicht alltäglichen Welt trifft der Schamane Hilfgeister, Krafttiere und spirituelle Lehrer und von denen erhält er Hilfe und Informationen, die dem Hilfsuchenden in dieser Welt dienlich sind und dessen Fragen beantworten.

Ein Schamane ehrt und lebt im Einklang mit der Natur und ihren sichtbaren und unsichtbaren, hörbaren und unhörbaren Wesen.

Was ist Ein Krafttier?

Krafttiere sind eine der wichtigsten Verbündeten in der schamanischen Welt. Sie sind eine Art Führer in der nicht alltäglichen Welt.

Jede Person besitzt ein oder mehrere Krafttiere. Sie können uns am Orte in die Anderswelt oder zu anderen Spirits bringen, die uns bei speziellen Fragen weiter helfen können.

Die Krafttiere sind sehr zuverlässig und können uns auch im täglichen Leben helfen, wie z.B. bei Schmerzen oder verlorene Dinge wiederzufinden.

Was ist eine Seelenrückholung?

Die Seelenrückholung ist eine uralte, schamanische Technik, bei der der Schamane in die Anderswelt reist, um für einen Menschen weggelaufene Anteile seiner Seele zurückzuholen.

Seelenanteile können aus den verschiedensten Gründen von einem Menschen trennen, wie z.B. durch Schock, schlechte Lebensumstände, Schreck, Unfall, usw.

Diese Anteile leben dann ein sicheres Dasein in den unterschiedlichsten Bereichen der Anderswelt. Diese Seelenverluste führen dazu, dass man sich nicht mehr „ganz“ fühlt.

Die  Veränderung, die im Menschen nach einer Seelenrückholung stattfinden, ist offensichtlich merkbar, nicht nur für sich selber, sondern auch für seine Umwelt.

Was ist Extraktion?

Die schamanische Extraktion ist, wie bei der Seelenrückholung, ein sehr altes Ritual. Schamanisches Extrahieren bedeutet energetisches Reinigen des Energiekörpers des Klienten. Bei einer schamanischen Reise am Körper des Klienten entlang, entdeckt der Schamane symbolische Gegenstände, wie z.B. Wesen, Fesseln, Bilder, die den Menschen in seinem Lebensweg hindern. Manchmal können diese Dinge auch körperlichen Beschwerden auslösen. Diese hinderlichen Dingen und Energien werden imaginär aus dem Körper des Klienten entfernt und in einen nahegelegenen See oder Fluss gegeben. Der See- oder Flussgeist nimmt sich dieser Energien an und bringt sie weg.

Ein Gefühl der Befreiung , die Herstellung des geistigen Gleichgewichtes sind einige Wirkungen nach der schamanischen Extraktion. Es kann auch sein, dass man danach die körperlichen Beschwerden nicht mehr spürt.

Kontakt mit den Ahnen

Ohne unsere Ahnen wären wir nicht hier. Sie können uns vieles erzählen, uns Informationen über altes Wissen, Orte geben.

Durch eine schamanische Reise sind wir in der Lage mit unseren Ahnen in Verbindung zu treten, um sie um Rat in allen möglichen Angelegenheiten zu bitten.

Wir können unsere Ahnen um Hilfe bitten und sie immer bei der schamanischen Arbeit als unterstützende Kraft herbeirufen, dies besonders beim schamanischen Familienstellen.

Sie können uns verloren gegangenes Kräuterwissen vermitteln, Ritualen lehren, ein Wegweiser sein.

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